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Schadenersatz nach Nichtbeförderung: VG Koblenz stärkt Rechte von Soldaten
VG Koblenz, Urteil vom 15.01.2025 – 2 K 201/24.KO Das Verwaltungsgericht Koblenz hatte über die Klage eines Soldaten zu entscheiden, der trotz erfüllter Voraussetzungen nicht rechtzeitig zum Oberstleutnant befördert worden war. Hintergrund war die bei der Bundeswehr praktizierte monatliche „Beförderungslesung“. Der Dienstherr hatte Bewerber mit alten und neuen Beurteilungssystemen in getrennten Beförderungsreihen geführt und die verfügbaren Planstellen proportional verteilt.
5. Feb.1 Min. Lesezeit


Keine automatische Entlassung trotz schwerer Straftat - OVG Bremen
OVG Bremen, Beschluss vom 20.01.2025 – 2 LA 81/23 Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat entschieden, dass ein Zeitsoldat nicht automatisch fristlos entlassen werden darf , selbst wenn ihm eine Straftat von erheblichem Gewicht vorgeworfen wird. Im konkreten Fall ging es um einen Hauptgefreiten, dem eine gefährliche Körperverletzung in der Freizeit zur Last gelegt wurde. Die Bundeswehr hatte ihn daraufhin fristlos entlassen. Das Gericht stellte jedoch klar: Auch bei schweren V
2. Feb.1 Min. Lesezeit


Disziplinarverfahren trotz Entlassung
Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 21. Mai 2025 – 2 WB 15.24 Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass ein gerichtliches Disziplinarverfahren auch nach einer Entlassung wegen fehlender Eignung (§ 55 Abs. 4 SG) nicht automatisch unzulässig ist. Im konkreten Fall war ein früherer Soldat wegen rechtsextremistischer Vorwürfe entlassen worden. Später wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, das zunächst eingestellt wurde – mit der Begründung, die Entlassung hab
22. Jan.1 Min. Lesezeit


Fliegerzulage richtig berechnet: VG Schwerin stärkt Rechte von Soldaten
Urteil des VG Schwerin vom 29.12.2025 – 1 A 1575/24 SN Das Verwaltungsgericht Schwerin hat entschieden, dass Berufssoldaten Anspruch auf die Weitergewährung der Stellenzulage nach fliegerischer Verwendung in der Höhe der zuletzt tatsächlich gezahlten Zulage haben. Im konkreten Fall hatte die Bundeswehr die Zulage nach Ende der fliegerischen Verwendung gekürzt und sich dabei auf eine ältere, niedrigere Zulagenhöhe berufen. Das Gericht stellte klar: Maßgeblich ist die letzte
16. Jan.1 Min. Lesezeit


Leistung schlägt Dienstalter: OVG kippt starre Mindestdienstzeiten bei Beförderungen
OVG NRW, Beschluss vom 25.07.2025 - Az. 1 A 842/23 Das Oberverwaltungsgericht hat in einem aktuellen Beschluss verdeutlicht, dass sehr lange, starre Mindestdienstzeiten - wie etwa 16 Jahre seit der Ernennung zum Feldwebel bei der Beförderung zum Stabsfeldwebel - nicht mit dem Grundsatz der Bestenauslese nach Art. 33 Abs. 2 GG vereinbar sind. Entscheidend sind allein individuelle Eignung, Befähigung und fachliche Leistung der Bewerbenden. Dienstzeiten dürfen daher nur dann ein
2. Jan.1 Min. Lesezeit
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