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Schadlosstellung bei verspäteter Beförderung: Soldaten müssen Beförderungswunsch rechtzeitig deutlich machen
VG Köln, Urteil vom 10.06.2026 – 23 K 8353/24 Ein Hauptfeldwebel verlangte Schadlosstellung, weil er nach seiner Auffassung früher zum Stabsfeldwebel hätte befördert werden müssen. Die Bundeswehr hatte Beförderungsentscheidungen unter anderem an Stehzeiten geknüpft. Das VG Köln stellte fest, dass diese Auswahlpraxis den Anspruch des Soldaten auf eine leistungsgerechte Einbeziehung in die Bewerberauswahl verletzt hatte. Weil die Bundeswehr zudem keine nachvollziehbaren, an Lei
7. Okt.1 Min. Lesezeit


Schadenersatz nach Nichtbeförderung: VG Koblenz stärkt Rechte von Soldaten
VG Koblenz, Urteil vom 15.01.2025 – 2 K 201/24.KO Das Verwaltungsgericht Koblenz hatte über die Klage eines Soldaten zu entscheiden, der trotz erfüllter Voraussetzungen nicht rechtzeitig zum Oberstleutnant befördert worden war. Hintergrund war die bei der Bundeswehr praktizierte monatliche „Beförderungslesung“. Der Dienstherr hatte Bewerber mit alten und neuen Beurteilungssystemen in getrennten Beförderungsreihen geführt und die verfügbaren Planstellen proportional verteilt.
6. Feb.1 Min. Lesezeit
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